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Zugvögel
fliegen sehr weite Strecken. Wie du dir vorstellen kannst, sind diese
Reisen ganz schön abenteuerlich und sehr anstrengend.
Einer
der schwierigsten und gefährlichsten Teile der Reise ist die Überquerung
von Wüsten, denn Wüsten sind sehr heiß und riesengroß.
Die
Vögel brauchen sehr lange, um eine Wüste zu überqueren
und wenn sie es geschafft haben, sind sie sehr müde!
Wegen
dem Klimawandel wird es in den Wüsten noch heißer. Durch die
Hitze regnet es in der Wüste und in den Gebieten drumherum noch weniger.
Ohne Regen wird der Boden trocken und die Wüste dehnt sich aus. Deshalb
müssen die Vögel noch weiter fliegen und es wird für sie
noch anstrengender.
An
anderen Stellen der Erde haben die Zugvögel keine Wüste, die
sie überqueren müssen. Aber sie haben andere Schwierigkeiten
wegen des Klimawandels. Wenn das Klima wärmer wird, verändern
sich die Pflanzen, die in einigen Lebensräumen der Vögel wachsen,
wie zum Beispiel in der Tundra.
Die
Tundra ist eine Landschaft in der Nähe des Nordpols. Da ist es das
ganze Jahr kalt, sogar so kalt, dass der Boden gefroren ist und kein Baum
dort wachsen kann. Der Boden ist steinig und mit Moos bedeckt. Wir würden
furchtbar frieren, aber manche Vögel fühlen sich dort sehr wohl
und brüten auf dem steinigen Boden.
Wenn
das Klima immer wärmer wird, taut der Boden auf und Bäume können
wachsen. Dann können die Vögel dort nicht mehr brüten.
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